Förderung

In der Schweiz, vornehmlich in der Zentralschweiz, unterstützt die Happel Foundation Menschen, die unverschuldet in Bedrängnis geraten oder benachteiligt sind, in ihrer sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung. Sie möchte insbesondere Bedürftigen beistehen, welche als Härtefälle betrachtet werden müssen und die aus welchen Gründen auch immer keine Unterstützung durch die öffentliche Hand oder von anderer Seite erhalten können. Dies inkludiert auch Institutionen, welche solchen Menschen beistehen. Dabei folgt die Happel Foundation dem Prinzip «Hilfe zur Selbsthilfe», indem sie mit ihrer Förderung eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation ihrer Destinatäre anstrebt. Dies bedingt, dass die Empfänger der Fördermittel aktiv an der Problemlösung beteiligt sind und einen entsprechenden Eigenantrieb an den Tag legen.

Zudem entfaltet die Happel Foundation ihre Aktivitäten auch in Entwicklungsländern. Ziel ist die Bekämpfung der Armut. Dabei ist sie primär in den Bereichen Ernährungssicherheit, Gesundheit, Bildung und Unternehmertum aktiv. Durch die Förderung des Einsatzes von Technologie und neuartigen Wirkungsansätzen strebt die Stiftung hier nach Effizienz und Skaleneffekten. Unter Berücksichtigung des Umweltschutzes sollen dabei in Teilbereichen auch die Ressourcen & Potenziale der Ozeane genutzt werden.

Die wichtigsten Entscheidungsfaktoren für die Beurteilung sind die nachfolgenden:

Für Projekte in der (Zentral-)Schweiz:

– Wohndomizil / Sitz des Antragsstellers resp. der Begünstigten in der Schweiz, vorzugsweise Region Luzern
– Notlage, Benachteiligung, sozialer Härtefall, kein oder nur begrenztes Eigenverschulden, sozialer Brennpunkt
– Keine Unterstützung durch Staat oder andere Organisation möglich
– Nachhaltigkeit, d.h. Unterstützung führt im Sinne einer Anschubhilfe zu dauernder Verbesserung der Situation resp. Befähigung des Individuums
– Eigenmotivation & Eigenbeitrag Destinatär

Für Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit:

– Keine Industrienation, kein Schwellenland (Ausnahmen bei Schwellenländern möglich)
– Wirkung in mind. einem der folgenden Bereiche: Ernährungssicherheit, Gesundheit, Bildung, Kleinunternehmertum
– Einsatz von moderner (Kommunikations-)Technologie
– Meeresbezug (nicht zwingendes Kriterium)
– Skalierbarkeit / Replizierbarkeit
– Nachhaltigkeit, d.h. Unterstützung führt im Sinne einer Anschubhilfe zu dauernder Verbesserung der Situation resp. Befähigung der Destinatäre

Nebst der inhaltlichen Projektprüfung erfolgt jeweils auch eine Prüfung der antragstellenden Organisation in Bezug auf ihre Reputation, Leistungsfähigkeit, Erfahrung, operationelle Exzellenz, etc.

Die Happel Foundation engagiert sich in der Regel nicht in folgenden Bereichen:

– Umwelt- und Klimaschutz
– politische und gesetzliche Rahmenbedingungen (inkl. Landrechte, Kinderrechte, Gender-Thematik, etc.)
– Religiöse Themenbereiche
– Not- / Katastrophenhilfe
– Kultur und Sport

Gesuche können auf elektronischem Weg (info@happelfoundation.org) oder per Brief eingereicht werden. Anträge werden zurzeit laufend entgegengenommen.