Unterstützung für Personen sowie Institutionen in der Schweiz

Seit 2006 bietet die Happel Foundation Unterstützung für Personen oder auch Institutionen in der Schweiz, vornehmlich in der Zentralschweiz. Sie möchte insbesondere Bedürftigen beistehen, welche als Härtefälle betrachtet werden müssen und keine Unterstützung durch die öffentliche Hand erhalten können.

So unterstützte die Happel Foundation beispielsweise pro pallium, welche Familien mit schwerstkranken Kindern entlastet und dieses Angebot nun auch in der Zentralschweiz lanciert hat. Auch förderte die Happel Foundation die Entwicklung des Projekts Ethnic Cooks, das seitdem die Integration von Migranten durch einen Catering-Service verbessert.

Hier finden Sie eine Auswahl an Projekten, bei denen die Happel Foundation vereinzelt oder wiederholt Unterstützung für Personen oder auch Institutionen leisten durfte.

Unterstützung für Familien mit schwerstkranken Kindern

Projektpartner: pro pallium

Die Situation von Familien mit schwerstkranken Kindern ist häufig von enormer Anspannung, Ängsten, schwierigen Entscheidungen und nicht zuletzt auch von organisatorischen Problemen geprägt.

Der ambulante Kinderhospizdienst von pro pallium unterstützt die betroffenen Familien mit freiwilliger Begleitung. Dabei stehen alle Familienmitglieder im Fokus: die schwerstkranken Kinder, die Geschwister und die Eltern.

Unterstützung für Personen - Freiwillige Helferin von pro pallium beim Einsatz in Familie
pro pallium - Schweizer Palliativstiftung für Kinder und junge Erwachsene

⇒ Die Happel Foundation unterstützte die gemeinnützige Stiftung pro pallium, den ambulanten Kinderhospizdienst auch in der Zentralschweiz aufzubauen. ⇐

Mehr über pro pallium und den ambulanten Kinderhospizdienst

pro pallium sorgt mit seinem ambulanten Kinderhospizdienst für Entlastung in den betroffenen Familien. Erfahrene Fachpersonen der gemeinnützigen Stiftung unterstützen die Familien bei verschiedenen Anliegen und Fragestellungen – von Anfang an und bis über den Tod hinaus.

Unterstützung zuhause

Ein Kind mit einer schweren Erkrankung bevorzugt, wenn immer möglich zu Hause zu leben in vertrauter Umgebung mit seinen Eltern und Geschwistern. Eine betroffene Familie ist 24 Stunden auf Empfang, eine emotionale und organisatorische Meisterleistung.

Unterstützung im Familienalltag

pro pallium bietet Beratung, Entlastung und Vernetzung. Die ausgebildeten Freiwilligen besuchen die kranken Kinder, ihre Geschwister und die Eltern regelmässig und entlasten sie im Alltag, begleiten sie zu Terminen und stehen als Gesprächspartner zur Seite.

Zur Website von pro pallium »

Unterstützung für Angehörige von Inhaftierten

Projektpartner: Heilsarmee

Wird eine nahestehende Person ins Gefängnis eingewiesen, ist dies auch für die Angehörigen sehr belastend. Denn sie wissen oft nicht mit der Situation umzugehen und fühlen sich von ihrem Umfeld ausgegrenzt.

Daher unterstützt und begleitet das Projekt "Angehört" der Heilmsarmee die Angehörigen von inhaftierten Personen. So soll insbesondere die soziale Ausgrenzung und der sozialen Abstieg der nahen Angehörigen von Strafgefangenen verhindern werden.

Unterstützung von Personen - ANGEHÖRT begleitet Angehörige von Inhaftierten
Heilsarmee Logo

⇒ Die Happel Foundation unterstützte das Angebot "ANGEHÖRT" der Heilsarmee, das Angehörige von Strafgefangenen in dieser speziellen Situation Hand bietet. ⇐

Mehr über ANGEHÖRT

Mit Situation umgehen lernen

Angehörige von inhaftierten Personen beschäftigen viele Fragen: Wie kann ich mit dieser Situation zurechtkommen? Was sage ich meinem Umfeld? Wie erkläre ich meinem Kind die Situation? Was muss ich wissen, wenn ich einen Besuch im Gefängnis machen will? uvm. Die Heilsarmee leistet Angehörigen von Inhaftierten seelsorgerischen Beistand.

Angehört unterstützt Angehörige durch Beratung

Mit „Angehört“ erhalten die Angehörigen eine Anlaufstelle für all ihre Fragen. Dort werden sie beraten. Zusammen erarbeiten Helfer und Betroffene nachhaltige und praktikable Lösungen. Damit soll insbesondere die soziale Ausgrenzung und der sozialen Abstieg der nahen Angehörigen von Strafgefangenen verhindert werden.

„Angehört“ ist eine neutrale Anlaufstelle für Angehörige von Inhaftierten. Mit diesem Angebot möchte die Heilsarmee die spezielle Situation der Angehörigen von Gefangenen massgeblich verbessern und deren sozialen Abstieg verhindern.

Die Heilsarmee leistet Angehörigen von Menschen, die in Haft sind, seelsorgerischen Beistand.

Zur Website der Heilsarmee »

Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt

Projektpartner: anastasis

anastasis lancierte 2017 mit ETHNIC COOK ein spezielles Catering-Angebot. Dessen Besonderheit sind Apéros und Caterings voller internationaler kulinarischer Spezialitäten.

Diese bereiteten Migranten zu nach Rezepten aus ihren jeweiligen Heimatländern. So können sie sich als Köche*innen für Arbeitsstellen im Gastronomie- und Hotelgewerbe präsentieren.

Unterstützung von Personen - Bei Ethnic Cooks entstehen dank Migranten Caterings voller internationaler Spezialitäten
Verein Ethnic Cook

⇒ Die Happel Foundation unterstützte das Projekt "ETHNIC COOK" von anastasis, das die Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt durch einen Catering Service fördert. ⇐

Mehr über ETHNIC COOKS

Besonderes Angebot an Spezialitäten durch Migranten

ETHNIC COOKS ist ein neu entwickeltes soziales Catering-Angebot. Dort können sich Migranten*innen aller Herkunftsländer als Köche*innen engagieren. Dadurch entsteht ein vielseitiges Angebot aus internationalen Spezialitäten für spezielle Caterings, Apéros und Bankette.

Integration in schweizerischen Arbeitsmarkt

Die jungen Migranten können so ihr Potential zeigen und für den schweizerischen Arbeitsmarkt in der Gastronomie und Hotellerie nutzbar machen. Dadurch können sie sich leichter nachhaltig wirtschaftlich und sozial integrieren.

Gemeinnütziger Verein ethnic cooks

ETHNIC COOKS wird seit Oktober 2018 vom gemeinnützigen Verein ethnic cooks umgesetzt und weiterentwickelt. Er hat seinen Sitz in Bern.

Zur Website der ethnic cooks »

Unterstützung für Personen durch Telefonseelsorge

Projektpartner: Telefon 143 Zentralschweiz - Die Dargebotene Hand

Telefon 143 - Die Dargebotene Hand ist ein Gesprächsangebot für verzweifelte Menschen. So können sie anonym und offen über ihre persönlichen Ängst und Sorgen reden. Im Zentrum des Angebots stehen aktives Zuhören und empathisches Dasein.

Ein solches Gespräch an sich wirkt oft schon entlastend. Auf Wunsch geben die ausgebildeten ehrenamtlichen Mitarbeitenden aber auch Impulse, um einen Weg aus der schwierigen Lebenssituation zu finden.

Unterstützung von Personen - Tel143 - Die Dargebotene Hand ist Ansprechpartner für verzweifelte Menschen
Tel 143 - Die Dargebotene Hand

⇒ Die Happel Foundation unterstützte Tel 143 Zentralschweiz - Die Dargebotene Hand, das verzweifelten Menschen in der Region durch Gespräche wertvolle Unterstützung in Notlagen bietet. ⇐

Mehr über Tel 143 - Die Dargebotene Hand

Unterstützung für Personen in einer Krise

Ungelöste Schwierigkeiten können bei den Betroffenen zu schwerem psychischem Leiden führen. Ohne Hilfe können schwierige Situationen für Verzweifelte und deren Familien eskalieren. Durch Gespräche sehen die Betroffenen oftmals wieder einen Weg aus ihrer schwierigen Situation.

Wege aus der Krise finden

Insbesondere Einsamkeit ist heutzutage ein Thema. Längst sind es nicht nur ältere Menschen, sondern immer mehr auch jüngere, die sich einsam fühlen – trotz der vielen Kommunikationsmittel. Das Gesprächsangebot der Dargebotenen Hand hilft, wenn jemand in einer akuten Krise steckt. Die Betroffenen können durch den Kontakt mit einer neutralen Person ihre Gedanken und Gefühle ordnen. So können sie herausfinden, welche Wege sie aus ihrer Krise führen könnten.

Per Telefon, Mail oder Chat

Tel 143 – Die Dargebotene Hand ist rund um die Uhr da für Menschen, die ein helfendes und unterstützendes Gespräch benötigen. Per Telefon, Mail oder Chat. Die Mitarbeitenden sind geschulte und erfahrene Gesprächspartner. Sie helfen den Betroffenen, eigene Kräfte zu aktivieren, oder empfehlen Hilfsangebote.

Zur Website der Tel 143 – Die Dargebotene Hand

Unterstützung für Personen mit geistiger Beeinträchtigung

Projektpartner: Wärchbrogg

Die Wärchbrogg unterstützt Menschen mit psychischer Beeinträchtigung. Dazu bietet Wärchbrogg geschützte Arbeitsplätze im Bereich Produktion und Dienstleistungen an. Sie übernimmt u.a. Montageaufträge oder Büroleistungen.

So können die Betroffenen berufliche Perspektiven aufbauen. Ziel ist, die Betroffenen langfristig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Damit können sie auch leichter am sozialen, gesellschaftlichen und politischen Leben teilnehmen.

Unterstützung von Personen - Durch Wärchbrogg Menschen bei der Integration unterstützen
Wärchbrogg - Brücke zur Arbeitswelt

⇒ Die Happel Foundation unterstützte Wärchbrogg bei der Anschaffung neuer Nähmaschinen und bei der Modernisierung ihrer Werkstätte. ⇐

Mehr über Wärchbrogg - Brücke zur Arbeitswelt

Geschützte Arbeitsplätze

Die Wärchbrogg unterstützt Menschen mit einer mehrheitlich psychischen Beeinträchtigung. Derzeit teilen sich rund 135 Menschen die 70 Arbeitsplätze. Die Betroffenen werden dort arbeitsagogisch, sozialpädagogisch und fachlich im Arbeitsalltag betreut.

Arbeitsplätze in der Produktion

Dabei sind die Mitarbeiter in der Produktion der Wärchbrogg tätig. Dort übernehmen sie Aufträge im Bereich Transport, Büro, Montage oder Konfektion. So nähen sie beispielsweise Chlaussäckli oder Osternästli.

Spezieller Arbeitsraum für spezielle Aufträge

Die Werkstätte der Wärchbrogg befindet sich am Alpenquai in Luzern. Dort erledigen die Mitarbeitenden Auftragsarbeiten für Gewerbe, Industrie und öffentliche Hand. Dank eines speziellen Arbeitsraums können sie auch Arbeiten mit erhöhtem Hygienebedarf ausführen. Ebenfalls verfügen sie über einen Kühlraum für temperaturempfindliche Produkte.

Zur Website der Wärchbrogg

Mehr über die Happel Foundation

Die Happel Foundation unterstützt Projekte, die nachhaltig "Hilfe zur Selbsthilfe" bieten.

Förderanträge können auf unserer Antragsplattform online eingegeben werden.

Die Happel Foundation ist eine gemeinnützige Schweizer Stiftung mit Sitz in Luzern.